Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3)

Was verstehe ich unter der Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3)?

Die Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) wurde wegen der Inkraftsetzung der Unfallverhütungsvorschrift "Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit" im Januar 2005 umgestellt und hat seitdem die Ordnungsnummer V 3. Alle Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, die Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) durchzuführen. Die gesetzliche Vorschrift für die Sicherheit elektronischer Anlagen und Betriebsmittel in Unternehmen sowie öffentlichen Einrichtungen verpflichtet jedes Unternehmen die Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) einzuhalten.

 

 

Was muss ich bei Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) beachten?

Als Unternehmer verpflichtet mich die Vorschrift, alle elektrischen Anlagen und Geräte regelmäßig auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen. Die Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) muss vor der ersten Inbetriebnahme vornehmen. Weiter ist die Prüfung nach einer Änderungan den elektrischen Geräten sowie nach einer Instandsetzung in regelmäßigen Zeiträumen vorzunehmen.

 

Was ist die gesetzliche Grundlage?

Als Unternehmer ergibt sich die gesetzliche Grundlage für mich aus der "Berufsgenossenschaftlichen Vorschrift für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz". Diese Unfallverhütungsvorschrift verpflichtet mich als Unternehmer dafür Sorge zu tragen, dass elektrische Betriebsmittel und Anlagen ausschließlich von einer Elektrofachkraft oder unter Aufsicht oder Leitung derselben zu prüfen sind.

 

Was muss ich gemäß der Vorschrift tun?

Ich muss als Unternehmer dafür sorgen, dass alle elektrischen Anlagen sowie Betriebsmittel gemäß den elektronischen Regeln betrieben werden. Falls bei der Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) ein Mangel an einer elektrischen Anlage oder einem elektrischen Betriebsmittel festgestellt wird, muss ich dafür sorgen, dass dieser sofort behoben wird. Falls die elektrischen Geräte und Anlagen nicht mehr den Regeln der VDE entsprechen und eine Gefahr von diesen ausgeht, muss ich die Geräte und Anlagen außer Kraft setzen. Die Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3)ist an feste Bestimmungen und Durchführungsanweisungen gebunden. Als Unternehmer muss ich bei der Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) den Anweisungen exakt Folge leisten.

 

Was muss ich bei der Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) prüfen?

Es muss in meinem Betrieb oder in einer öffentlichen Einrichtung alles geprüft werden, was mit elektrischer Netzspannung betrieben wird. Alle ortsfesten und ortsveränderlichen Anlagen und Betriebsmittel müssen der regelmäßigen Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) unterzogen werden. Die Ergebnisse der Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) muss ich in einem schriftlichen Protokoll festhalten. Das Protokoll der Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) muss bis zu der nächsten Überprüfung aufbewahrt werden.

 

Was verstehe ich unter ortsveränderlichen Betriebsmitteln?

Es wird unterschieden zwischen so genannten ortsveränderliche und ortsfeste Betriebsmittel. Bei der Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) handelt es sich beispielsweise um Stehlampen, Registrierkassen, Laborgeräte, Trennschleifer, Haartrockner, Verlängerungsleitungen, Drucker, Bohrmaschinen, Netzteile, Kaffeemaschinen, Monitore, Lampen, Faxgeräte, Scanner und vieles mehr.

 

Was verstehe ich unter ortsfesten Betriebsmitteln?

Als ortsfesten Betriebsmitteln und Anlagen gelten zum Beispiel Steckdosen, Einbauleuchten, Konferenztechnik, Präsentationstechnik, Arbeitsplatzbeleuchtung, Schaltschränke, die elektrische Gebäudeinstallation oder Kontroll- und Sicherungstechnik. Ortsfeste Maschinen sind beispielsweise Drehbänke, Industrieöfen, Automaten, Pressen, Fertigungsstraßen, Lackieranlagen oder Prüfstände .

 

Wer darf die Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) vornehmen?

Als Unternehmer darf ich die Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) nur von einer besonders geschulten Elektrofachkraft durchführen lassen. Die Elektrofachkraft darf zudem ausschließlich kalibrierte Mess- sowie Prüfgeräte bei der Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) einsetzen. Die Qualifikation der Elektrofachkraft muss dokumentiert sein.

 

Wie erfolgt die Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3)?

Im Rahmen der Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) müssen moderne Messinstrumente eingesetzt werden. Die Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3 (ehem. BGV A3) muss in meinem Betrieb in vier Schritten erfolgen. Im ersten Schritt erfolgt bei der Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702 die so genannte "Sichtprüfung". In diesem Schritt wird festgestellt, ob äußere sichtbare Mängel vorliegen und ob Beschriftungen fehlen. Im Schritt zwei erfolgt die elektrische Messung und Prüfung. Anhand der kallibrierten Messgeräte werden die Geräte unter der Beachtung der DIN-Normen einer Prüfung unterzogen. Geprüft werden der Ersatzleiterstrom, Differenzstrom, Schutzleiterstrom, Berührungsstrom, Isolationswiderstand und der Schutzleiterwiderstand. Im dritten Schritt der Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702 erfolgt die Funktionsprüfung.

 

Was muss ich bei der Besichtigung prüfen?

Bei der Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702 mit geeigneten Messgeräten muss ich alle Maßnahmen ergreifen, die nötig sind, um festzustellen, ob die elektrischen Betriebsmittel in einem normgerechten Zustand sind. Bei der Besichtigung ist festzustellen, ob Schäden am Gehäuse, äußere Mängel an der Anschlussleitung, Mängel an der Zugentlastung oder dem Biegeschutz, Anzeichen für einen unsachgemäßen Gebrauch, sicherheitsbeeinträchtigende Korrosionen oder Verschmutzungen, erforderliche Luftfilter, freie Kühlöffnungen oder unzulässige Eingriffe sowie Änderungen vorliegen. Bei der Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702 müssen alle Aufschriften einwandfrei lesbar sein, die der Sicherheit der elektrischen Geräte dienen.

 

Wie oft muss ich die Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702 durchführen?

Die Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702 ergibt sich aus anderen gesetzlichen Regelwerken wie der Norm DKE/K 211. Die Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702 muss in einem festgelegten Zeitraum erfolgen, der sich aus den Begebenheiten meines Unternehmens ergibt. Allerdings ist die regelmäßige Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702 wichtig, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu erhalten. Weiter muss die Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702 absolviert werden, weil Versicherer diese zur Grundlage der Haftung machen.

 

Was muss ich bei der Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702 dokumentieren?

Nach der Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702 muss eine Dokumentation erfolgen, die als mir als Nachweis über die Durchführung dienen. Die Dokumentation gilt als Nachweis gegenüber der Berufsgenossenschaft. Bei der Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702 muss jedes geprüfte Gerät mit einer eindeutigen Prüfnummer versehen werden. Das ist wichtig, damit das Gerät jederzeit zu identifizieren ist. Es muss für jedes Gerät ein Prüfprotokoll erstellt werden. Nach der Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702 muss in dem Prüfprotokoll, auch Prüfbericht, der Zustand des geprüften Gerätes dokumentiert werden. Neben den gerätespezifischen Daten wie Typ, Geräteart, Standort etc. sind die jeweiligen Prüfschritte und die Ergebnisse in einer übersichtlichen Form (Messwert/Grenzwert) zu dokumentieren und aufzuheben. Es sind geeignete Prüfplaketten zu verwenden.

 

Was muss eine Prüfkraft erfüllen?

Die Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702 darf nur von einer befähigten Person durchgeführt werden. Die befähigte Person muss durch ihre Berufserfahrung, Berufsausbildung und ihre berufliche Tätigkeit über die nötigen Fachkenntnisse verfügen, die für die Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702 erforderlich sind. Die Prüfkraft muss zudem zeitnah eine berufliche Tätigkeit in diesem Bereich ausüben und regelmäßige Weiterbildungen absolvieren, damit sie die Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702 durchführen darf.

 

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